Stadttattoo: Das geht unter die Haut
Seit einem halben Jahr prangt die Nintendo-Spielfigur Super Mario auf der Wade von Mario Suter aus Winterthur. Dass sein Tattoo denselben Namen wie er hat, sei kein Zufall. «Mein Vater war ein sehr grosser Fan von Super Mario. Deshalb wurde ich auf diesen Namen getauft», erzählt der 23-Jährige schmunzelnd. Der beste Freund seines Vaters habe seinen Sohn nach Luigi benennen wollen. «Die Mutter war leider nicht einverstanden», fügt der Winterthurer an.
Eine verrückte Vergangenheit
Dies sei aber nicht der einzige Grund, warum die Spielfigur auf seiner Haut verewigt wurde. «Mein tättowierter Super Mario sieht verrückt aus, mit den eingefallenen Augen und seinem Gesichtsausdruck», erzählt Mario Suter. Mit dem Motiv wolle er mit seiner Vergangenheit abschliessen, die manchmal auch etwas «crazy» gewesen sei. «Das Tattoo erinnert mich an eine Zeit, die ich nicht mehr erleben will», so der Winterthurer. Es sei sein erstes Tattoo, aber bestimmt nicht sein letztes. «Geplant sind Motive auf dem Rücken und einem Arm.»

