Jetzt gehört die Hälfte der Stadt Uster
Die Stadt Uster hat die Hälfte des Zeughausareals gekauft. Die Handänderung der 13’500 Quadratmeter im Zentrum für 4,77 Millionen Franken ist seit diesem Mittwoch unter Dach und Fach, wie der Stadtrat in einer Mitteilung schreibt. Der Westteil des Areals verbleibt beim Bund, der das Land für die Realisierung einer Wohnsiedlung im Baurecht abgeben wird. So ist es im privaten Gestaltungsplan geregelt, der vom Parlament genehmigt und später noch von der Ustermer Bevölkerung abgesegnet wurde.
Neubauten geplant
Heute beheimatet das Gelände unter anderem Ateliers, die Zeughausbar, das Druckereimuseum Graphos oder den Zirkus Filacro. Die Stadt möchte das Gelände zu einem Kultur-, Begegnungs- und Veranstaltungsort für ein breites Publikum entwickeln. In einer ersten Etappe sind Neubauten geplant, die den Stadthofsaal und das Kulturhaus Central ersetzen sollen.
Bis die Wohnüberbauung im Westteil realisiert wird, kann die Stadt das Gelände im Rahmen einer Gebrauchsleihe weiterhin nutzen. So zum Beispiel für Provisorien, die wegen des Umbaus des Verwaltungsgebäudes an der Dammstrasse nötig wurden.

