Politik

Die Zugabe fehlte, doch der Teufel kam

Neben den Headlinern wie Gotthard, Krokus oder Die Fantastischen Vier prägten diverse Schweizer Acts das diesjährige Rock the Ring in Hinwil. Einer davon waren die Berner Lo & Leduc. Sie liessen dem Publikum wenig Zeit, sich zu erholen.

Die Zugabe fehlte, doch der Teufel kam

Sie kamen zwar nicht «im rote Chleid», für Aufsehen und tanzende Hüften sorgten sie trotzdem: Die Rede ist vom Berner Popduo Lo & Leduc. Am Hinwiler Openair Rock the Ring zeigten die beiden Berner am Freitagabend, 23. Juni, dass sie entgegen dem Berner Klischee alles andere als langsam waren.

Neue und alte Hits

Mit dem Titel «Mis Hus dis Hus» eröffneten sie ihr Konzert. «Wie geht es euch heute Abend?», wollte Leduc von den Besuchern wissen – als Antwort kam ohrenbetäubendes Gekreische aus den ersten Reihen.

Die beiden Berner liessen fast keine Verschnaufpause zu, sie heizten dem Publikum mit Hits wie «All die Büecher» und «Damevelo» ein. Typisch für Lo & Leduc: Sie hatten ihre ganze Liveband dabei, Trompeten und Saxophon unterstützte das Popduo.

Zwischen den Titeln sorgten die beiden mit einem Freestyle für Erstaunen: Ein Satz nach dem anderen tischten die beiden auf, gespickt mit lustigen Reimen oder Wortspielen.

«Dr Tüfel» kam doch noch

Ihren grössten Hit behielten sich die beiden Berner bis zum Schluss. Unter tosendem Applaus wurde «Jung verdammt» angestimmt. Mit mehr als drei Millionen Klicks auf Youtube ist «Jung verdammt» der wohl erfolgreichste Track des Berner Popduos.

Das Publikum tanzte, sang und klatschte, als ob es kein Morgen gäbe. Die Berner verabschiedeten sich mit einem grossen Danke an die Fans und alle Beteiligten, jedoch ohne Zugabe. Eines ist klar: Lo & Leduc haben das Rock the Ring 2017 trotzdem auf ganzer Linie gerockt!

Fehler gefunden?

Jetzt melden.