Blumenfeld im Stadtpark eröffnet
Der Stadtpark soll zu einem bunten und originellen Treffpunkt der Stadt Winterthur werden. Dieses Ziel setzte sich der Stadtrat mit dem 2012 beschlossenen Leitbild. Dieses sieht etappenweise Sanierungen und Entwicklungen im gesamten Stadtgarten vor.
Nächster Schritt ist getan
Nach der Baumbepflanzung 2014 wurde nun ein zweites Projekt umgesetzt: das Blumenfeld zum Selberschneiden. Zusammen mit Beat Kunz, dem Vorsteher von Stadtgrün Winterthur, und Initiant Alex Borer eröffnete Stadtrat Stefan Fritschi (FDP) das Blumenfeld am Donnerstag, 15. Juni. Dabei hatten Schüler der Primarschule Altstadt einen Auftritt. Die Kinder sangen verschiedene Lieder über Blumen – als Gruppe und im Kanon. Dieselben Kinder bemalten auch den Zaun, der um das Blumenfeld führt.
(Handyvideo: Talina Steinmetz)
Feld an Durchgangsort
Die Winterthurer Bevölkerung könne im Stadtpark unter anderem Sonnenblumen oder Gladiolen gegen ein Entgelt selber schneiden. Für den Initianten Alex Borer sei von Anfang an klar gewesen, dass ein solches Selbstbedienungsfeld an einem Durchgangsort seinen Platz finden müsste. «Winterthur ist meinem Wissen nach die einzige Stadt in der Schweiz, die ein solches Blumenfeld mitten in einem Stadtpark hat», berichtete er.
Optimistischer Blick in die Zukunft
Stefan Fritschi und Beat Kunz sehen dem Projekt optimistisch entgegen. Der Stadtgrün-Leiter äusserte zwar Bedenken wegen Vandalismus, fügte aber kurz darauf an: «Wer nicht wagt, der nicht gewinnt. Wir müssen es auf uns zukommenlassen.»
Mit dem Blumenfeld sei Winterthur dem Ziel von einem belebteren Stadtpark einen Schritt näher gekommen, so Stefan Fritschi. Der Stadtrat fügt an: «Ich hoffe sehr, dass das Angebot von der Bevölkerung angenommen wird.»

