Um alle Unkosten zu decken, hätten vor einer Woche 400 zahlende Gäste an der Beachparty des Internetsenders Radio 15 feiern müssen. Bei 600 Besuchern hätte sich Organisator und Senderchef Mathias «Betschi» Betschart auf der Bühne den Reithalle Buchholz den Bart abrasiert, wie er zuvor angekündigt hatte.
Doch dann verirrten sich am Samstag gerade einmal 85 Leute an die Party (mehr dazu). Betschart ist enttäuscht: «Da sorgt man dafür, dass in Uster mal etwas läuft, und dann kommt niemand.»
Hauptsponsor sprang ab
Nach einer ersten Berechnung schätzt Betschart den Verlust auf rund 15’000 Franken. Als zeichnender Organisator des Anlasses haftet er für etwa zwei Drittel der Summe. Der Rest könnte über das Vermögen des Trägervereins Radio 15 oder allenfalls über einen Teilverkauf des Internetsenders finanziert werden.
Betschart hat bereits die Sponsoren der Beachparty in einem Dankesschreiben über das finanzielle Debakel informiert und die Geldgeber dazu ermuntert, Radio 15 zu unterstützen. «Ich hoffe, dass das Radio gerettet werden kann», sagt er. Wenn nicht noch ein Wunder geschehe, werde er wohl aber nicht darum herumkommen, einen Kredit aufzunehmen.

