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Schlammlöcher, die Freude bereiten

Der Winterthurer Marcel Traber hat seine grosse Leidenschaft in Hindernisläufen entdeckt. Seit 2010 nimmt er regelmässig am Fisherman's Friend Strongman Run in Engelberg teil. Der 29-Jährige schreckt nicht vor Schlammlöchern und Holzwänden zurück, im Gegenteil: Sie bereiten ihm unglaubliche Freude.

Schlammlöcher, die Freude bereiten

«Ob schlammige Pfützen, Holzwände oder Baumstämme: Mir ist kein Hindernis zu anspruchsvoll», erzählt Marcel Traber stolz. Der Winterthurer nimmt seit 2010 regelmässig an Hindernisläufen aller Art teil. Einer davon ist der Fisherman’s Friend Strongman Run in Engelberg.

18 Kilometer und 40 Hindernisse müssen zurückgelegt und überwunden werden. Am Samstag, 3. Juni, ist es wieder so weit: In Engelberg wird über Hindernisse geklettert und durch Wasserlöcher geschwommen. Marcel Traber blickt dem Event mit viel Vorfreude entgegen. «Es ist jedes Jahr ein Highlight, an diesem Schweizer Hindernislauf teilzunehmen», so der 29-Jährige. 

Die Idee, überhaupt an so einem Run mitzumachen, sei von Marcel Trabers Schwester gekommen. «Sie machte mich 2010 darauf aufmerksam, dass der Fisherman’s Friend Strongman Run zum ersten Mal in die Schweiz kommt. Ich meldete mich kurzerhand an, vor allem aus Neugierde», erinnert sich der Kantonspolizist. Vor dem Lauf habe sich dann Angst und Nervosität breit gemacht.

«Ich wusste ja nicht, was mich erwartet – abgesehen von den 18 Kilometern Länge. Wird es sehr anstrengend? Muss ich vielleicht während des Runs aufgeben? All diese Fragen schossen mir durch den Kopf.» Seine Furcht war unbegründet, er meisterte den Parcours souverän. Nun sind die Hindernisläufe eine Leidenschaft von Marcel Traber. 

Europaweit gibt es Hindernisse

Mittlerweile hat der Winterthurer schon an vielen verschiedenen Rennen in ganz Europa teilgenommen. «Die Gefühle während und nach einem Lauf sind unbeschreiblich. Man spürt eine unbändige Freude beim Durchlaufen der Ziellinie», berichtet er. 

Spezifisch auf einen Lauf vorbereiten tue er sich nicht. «Ich trainiere zwei bis drei Mal in der Woche mit meinem Trainer Dani Marti in einem seiner Bootcamps. Das hilft mir sehr, meine Fitness für den Lauf zu verbessern.» Aufgeben sei für ihn noch nie eine Option gewesen.

​​​​​​​ Auch beim Tough Man Run in England nicht. «Diesen bezeichnet man als Mutter aller Hindernisläufe. Dort habe sogar ich meinen inneren Schweinehund überwinden müssen», berichtet der Polizist. Er bereue jedoch keinen Lauf, den er in den vergangenen sieben Jahren gemacht hat. «Jeder bringt neue Erfahrungen mit sich.»

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