«Die Winterthurer Tradition soll lokal bleiben»
Bärte, Bier, Fräcke und Biedermeierkleider: Diese vier Dinge stehen während der Frackwoche der ZHAW in Winterthur im Vordergrund. Die Absolventen des technischen Bereichs der ZHAW feiern damit ihren bevorstehenden Abschluss. Ab Freitag, 19. Mai, wird zuerst bei der Halle 180 in Winterthur gefeiert, auf dem Technikumplatz in Winterthur stehen ab Montag, 22. Mai bis Mittwoch, 24. Mai, Festzelte, Bänke und Essensstände.
Die besten Bilder der Frackwoche 2016:
Bier, Frack und Reifenrock - Frackwoche in Winterthur
Die Tradition der Frackwoche geht bis ins Jahr 1925 zurück. Aus der ursprünglichen Abschlussfeier wurde eine Winterthurer Tradition. Während den vier Tagen sorgen lokale Musiker und Bands für Stimmung. Unter anderem auch die Hip Hop Gruppe Möchtegang, die zwei Winterthurer Mitglieder hat. Patrick Bischof, der diesjährige OK-Chef, wollte die Frackwoche möglichst lokal gestalten. «Es ist eine Winterthurer Tradition, also soll sie auch von Winterthurern unterstützt werden.»
Vorbereitungen sind im Zeitplan
Mit Bart und dem Tragen eines Frackes demonstrieren die Absolventen der ZHAW ihr Eintreten in die Erwachsenenwelt. «Für uns bringt die Frackwoche aber nicht nur Feiern mit sich», so der 24-jährige Patrick Bischof. Jedes Jahr würde die Feierwoche vom Abschlussjahrgang organisiert.
AV-Games in der Frackwoche 2015 (Video: Youtube)
«Die gesamte Planung rund um das Marketing, Sicherheit oder Gastronomie müssen wir übernehmen», erzählt der diesjährige OK-Präsident. Ausserdem müsse jeder Student während der Frackwoche zwei Arbeitsansätze von jeweils vier Stunden leisten. «Die Vorbereitungen laufen gut, wir sind im Zeitplan», weiss Patrick Bischof.
Zeit mit der Familie
Der 24-Jährige Glattfelder freue sich, wenn die besagte Woche endlich vor der Tür stehe. «Dann kann ich meiner Familie zeigen, wo ich die letzten drei Jahre verbracht habe. Wir stossen zusammen auf meinen Abschluss an», erzählt der Maschinenbau-Student.
Es sei ihm wichtig, dass auch die feierlustigen Studenten und Besucher Freude an dem Fest finden. «Wir entschieden uns für das Motto ‹Von Studenten für Studenten›. So sollen vor allem Menschen aus dem ZHAW-Umfeld angelockt werden», erklärt Patrick Bischof.