Politik

333'333. Spule für Kraftwerke hergestellt

Die Werap Wicklerei AG mit Sitz in Bubikon und das Werkheim Uster feiern eine Schnapszahl. Kürzlich konnte die 333'333. gemeinsam produzierte Auslösespule ausgeliefert werden. Diese werden weltweit im Kraftwerksbau verwendet.

333'333. Spule für Kraftwerke hergestellt

Seit Sommer 2010 arbeitet die Werap Wicklerei AG für die Produktion von Auslösespulen mit dem Werkheim Uster zusammen. Mitte Mai freuten sich die Mitarbeitenden an geschützten Arbeitsplätzen im Werkheim über die Auslieferung der 333’333. Spule.

Die Werap Wicklerei AG beliefert den US-amerikanischen Konzern General Electric mit Auslösespulen, der diese weltweit im Kraftwerksbau einsetzt. Die Spulen werden gemäss einer Mitteilung überall dort verwendet, wo viel Strom fliesst und eine Absicherung notwendig ist. Unter anderem werden sie derzeit in grösseren elektronischen Anlagen in Indien, Amerika und Thailand eingebaut. Dort schalten sie als Sicherheitselement andere Elektrokomponenten kurzzeitig aus, um diese vor Überspannung zu schützen.

Ziel: 500’000 Spulen

Durchschnittlich rund 4000 sogenannte Auslösespulen bearbeitet das Werkheim Uster monatlich im Auftrag der Bubiker Firma. Das Produkt wird in mehreren Arbeitsschritten im Werkheim und in der Werap-Produktion hergestellt und sei ideal als Auftrag für das Werkheim, heisst es in der Mitteilung. Die Begründung: Mitarbeitende an geschützten Arbeitsplätzen mit unterschiedlichen Fähigkeiten können an der Produktion mitwirken.

Die Spulen werden aus Bauteilen im Werkheim montiert, in der Werap in Bubikon maschinell durch einen Mehrspindelautomat bewickelt und danach wiederum im Werkheim gelötet, konfektioniert und verpackt. Ein Ende der Nachfrage ist nicht in Sicht. «Wir sind zuversichtlich, dass wir es schaffen, auch eine halbe Million Spulen zu produzieren», sagte Andreas Rüegg, Managing Director bei der Werap Wick-lerei AG, bei seinem Besuch im Werkheim Uster. (mig)  

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