Politik

«Das Plakat widerspricht sich selber»

Vor einem Jahr sammelten die Freidenker Region Winterthur über zehntausend Franken für eine Plakatkampagne. Diese Kampagne solle gemeinsame liberale humanistische Werte ins Zentrum stellen, schreibt die Arbeitsgruppe in einer Mitteilung. Die hundert Plakate hängen seit dem 8. Mai für zwei Wochen in der ganzen Eulachstadt. Doch wie reagiert die Bevölkerung darauf?

«Das Plakat widerspricht sich selber»

Für eine Plakatkampagne sammelten die Freidenker aus der Region Winterthur über zehntausend Franken. Die darauf vertretenen Texte sollen sich bewusst von fundamentalistischen Ansichten abgrenzen und die offene Gesellschaft ansprechen. Trotzdem würden die Sprüche so formuliert, dass auch gemässigt religiöse Menschen zustimmen können. (Wir berichteten) 

Botschaft nicht ganz klar

Aus insgesamt 40 Texten wurden zehn Sieger gewählt, die für rund zwei Wochen auf Plakaten die ganze Eulachstadt schmücken. Eines davon hängt in der Bahnhofsunterführung bei der ehemaligen Milchrampe. Doch wie reagieren die Winterthurer Passanten darauf?

Der Eulachstädter Elsad Fazlji kann das Plakat mit den Werten, die es vertreten soll, nicht in Verbindung bringen. «Mich stört, wie es gestaltet wurde. Die Dunkelheit widerspricht der Botschaft auf dem Plakat», so der 33-Jährige. Auch Katja Berger gibt sich kritisch. «Hinter den Sprüchen kann ich stehen. Jedoch bin ich der Meinung, dass die Schweizer nicht unbedingt danach leben», so die 22-jährige Winterthurerin.  

Erfahren Sie in der Bildstrecke, was andere Passanten von den Freidenker-Plakaten halten. 

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