Ein Winterthurer Ur-Einwohner
Exzellenz, Herzblut und Leidenschaft: Diese drei Werte zählen, um den Unternehmenspreis KMU-Max gewinnen zu können. Teilnahmeberechtigt sind alle Unternehmen, die maximal 250 Mitarbeiter beschäftigen. Eine Jury wählte aus diesen Nominationen sieben Firmen aus, die der Bevölkerung vorgestellt wurden.
Durch ein Publikumsvoting stehen nun die drei Finalisten fest, die am kommenden Mittwoch, 17. Mai, den Sieg des KMU-Max unter sich ausmachen. Die Siegesprämie von 3000 Franken muss vom Gewinner einer Organisation seiner Wahl gespendet werden. Wie nervös sind die Nominierten? Was haben sie mit dem Geld geplant?
Die Tiefbaufirma Brossi AG ist einer der drei Anwärter auf den KMU-Max 2017. Seit 135 Jahren hat diese ihren Geschäftssitz in Wülflingen. Walter Bigler, der Geschäftsführer und Inhaber, leitet das Unternehmen bereits in der vierten Generation. Nebst dem Standort in Winterthur betreibt er auch einen Sitz in Frauenfeld.
In sechs Tagen wird der KMU-Max verliehen. Wie ist die Stimmung im Büro momentan?
Walter Bigler: Alle Mitarbeitenden und natürlich auch ich sind sehr gespannt, ob wir den Preis erhalten. Es entwickelte sich ein guter, aber gesunder Ehrgeiz. Dieser zeigte sich auch, als es darum ging, die Publikumsstimmen einzuholen. Meine Leute haben ihr Bestes gegeben.
Warum soll Ihre Firma die Auszeichnung erhalten?
Die Brossi AG hat ihren Sitz seit 135 Jahren in Winterthur, ist also ein Ur-Einwohner sozusagen. Die Kunden sind stets zufrieden, was auch an der hervorragenden Leistung meiner Mitarbeitenden liegt. Wir führen unser Handwerk mit viel Herzblut aus.
Die Siegesprämie von 3000 Franken wird gespendet. Haben Sie sich bereits für einen Empfänger festgelegt?
Nein, noch nicht definitiv. Sicher ist, dass das Geld in eine gemeinnützige Organisation fliessen wird. Wir wollen den Menschen helfen, die nicht so Glück haben wie wir. Ich entscheide am Dienstag vor der Verleihung mit meinem Team, an wen das Geld gehen würde.
Angenommen, Ihre Firma gewinnt den KMU-Max. Wie wird dieser Sieg gefeiert?
Wir führen in der Brossi AG regelmässig Events für die Mitarbeitenden durch. Einer davon ist ein Grillabend am 6. Juli. Dort würde ich die Siegesfeier einfliessen lassen. Die Mitarbeiter haben Grosses geleistet, um überhaupt nominiert zu werden – das ist auf jeden Fall eine Feier wert.
