Organspende: Wären Sie bereit dazu?
Ein Ausweis, der Leben retten kann: Die Organspende-Karte. Als lebende Person ist es in der Schweiz möglich, seine Niere und ein Teil der Leber zu spenden. Bevor man aber zum sogenannten Lebensspender wird, ist eine strenge medizinische und psychologische Abklärung nötig.
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Dabei werden die Funktionen der Organe genau kontrolliert. Während der psychologischen Abklärung wird die Motivation und Freiwilligkeit zur Organspende überprüft. Nur wenn alle Voraussetzungen erfüllt sind, erhält man seinen Spendeauweis.
«Familie ist Priorität»
Doch wie bereit sind Winterthurer, ihre Organe zu spenden? Passanten rund um die Altstadt gaben Auskunft, wie sie zur Organspende stehen.
Einer von ihnen war Thomas Muffler aus Elgg. Der 43-Jährige machte bereits selber Erfahrungen in diesem Bereich: «Vor einigen Jahren musste ich dringend einer Knochenmarktransplatation unterzogen werden. Es freut mich, dass es Leute gibt, die das Spenden von Organen unterstützen.»
Auch die 27-jährige Kathrin Zangger würde sich für eine Organspende bereit erklären. Mit einer Voraussetzung: «Ich würde zuerst meiner Familie ein Organ spenden, dann fremden Menschen.» Ob alle Befragten dieser Meinung waren? Die Auflösung gibt die Bildergalerie oben.
