Politik

Decorissima und Wohga spannen zusammen

Der Branchenwettbewerb für angehende Konditore, Confisseure und Bäcker Decorissima fällt auf das gleiche Wochenende wie die Wohga Winterthur (Wohnen, Haus und Garten). Decorissima Mitgründer und OK-Mitglied Hansueli Elmer erklärt, wie es dazu kam und blickt auf die vergangenen Decorissima-Jahre.

Decorissima und Wohga spannen zusammen

Dieses Jahr fällt die Decorissima auf das gleiche Datum wie die Wohga Winterthur, weshalb diese als Motto übernommen wurde. Wie kam es dazu?
Hansueli Elmer: Bei der Planung der Decorissima müssen wir darauf achten, dass wir mindestens drei Wochen Abstand zum Osterwochenende einhalten. Als sich herausstellte, dass beide Anlässe am gleichen Datum stattfinden, haben die verantwortlichen Organisatoren Kontakt aufgenommen, was zu einer erfreulichen Zusammenarbeit geführt hat.

Sie sind Mitgründer der Decorissima, die vor 17 Jahren ihren Ursprung hatte. Wie hat sich die Messe seither entwickelt?
Die grösste Veränderung betrifft sicher den gesteigerten Umfang der Ausstellung. Früher fand sie im Hotel Banana City statt und es nahmen ausschliesslich die Lernenden der Berufsgruppe Konditor-Confiseur daran teil.

Nun füllen wir eine Dreifachturnhalle und es nehmen alle Lernenden der Fachrichtungen Konditor-Confiseur und Bäcker-Konditor teil. Es freut mich sehr, dass sich die Ausstellung in den letzten Jahren so positiv entwickelt hat.

Bekanntlich schliessen immer mehr Kleinbäckereien aufgrund der Konkurrenz von Grossverteilern. Hat der klassische Beruf des Bäcker-Konditor-Confiseur eine Zukunft?
Davon bin ich überzeugt. Das hängt hauptsächlich von den Konsumenten ab. Die Kleinbetriebe und deren Berufe können nur überleben, wenn die Kundschaft bereit ist, einen kleinen Umweg in Kauf zu nehmen.
Die Klein- und Familienbetriebe bieten dafür hohe Qualität und fachliche Beratung. Ich wünsche mir sehr, dass die Anzahl dieser Betriebe nicht weiter abnimmt.

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