Die Baustellen in Neftenbach werden zum Motto am Kindermaskenball
Ob als Hexe, Clown, Prinzessin, Arzt oder Pirat: Die Fasnachtstage lassen zu, für eine kurze Zeit in eine andere Rolle zu schlüpfen. Dass dies auch bei den Kindern und Jugendlichen sehr beliebt ist, zeigt unter anderem der Kindermaskenball in Neftenbach. Dieser findet am Samstag, 25. Februar, bereits zum vierten Mal in Folge in der Mehrzweckhalle Auenrain statt.
Organisiert wird der Anlass vom Familienverein Neftenbach. Dessen Präsident Claudio Crippa erklärt, warum «Baustelle» das Motto des Kindermaskenballs ist. Der Neftenbacher blickt auch optimistisch in die Zukunft des Anlasses.
Am Samstag geht der vierte Kindermaskenball seit 2014 über die Bühne. Wie weit sind die Vorbereitungen?
Claudio Crippa: Die Vorbereitungen sind im Zeitplan. Die Organisation wurde im Sommer 2016 in Angriff genommen. Früh genug, damit alles rechtzeitig für den Maskenball fertig wird und wir nicht in zu grossen Stress geraten.
Auf welche Attraktionen am Kindermaskenball können sich die Kinder besonders freuen?
Natürlich steht die Maskenprämierung im Vordergrund. Sehr beliebt sind das Büchsenwerfen und die Konfettischlacht. Ebenso hat das Kinderschminken in den letzten drei Jahren immer guten Anklang gefunden.
Zum ersten Mal hat der Neftenbacher Kindermaskenball mit «Baustelle» ein Motto. Warum wurde dieses für den diesjährigen Anlass eingeführt?
Ab diesem Jahr ist ein neu zusammengesetztes Organisationskomitee für den Maskenball verantwortlich. Dieses hat entschieden, ein Motto einfliessen zu lassen.
Warum hat das OK das Motto «Baustelle» gewählt?
Das Organisationskomitee hatte spontan diese Idee. Ich kann mir gut vorstellen, dass die vielen Baustellen in Neftenbach dazu verleitet haben.
Wo lagen die grössten Schwierigkeiten in der Organisation?
Da wir frühzeitig mit der Planung begonnen haben, gab es keine grösseren Probleme. Das Einzige, was Kopfzerbrechen bereiten kann, ist das Engagieren und Vorbereiten der Attraktionen, Animationen und Guggenmusiker. All diese sollen für gute Stimmung während des Maskenballs sorgen.
Hatten Sie schon mit grösseren Zwischenfällen zu kämpfen?
Bisher ist uns kein Fall bekannt, bei dem Unstimmigkeiten oder Streitereien vorgekommen sind. Auch die Sanität, die immer vor Ort ist, hatte laut meinem Wissen bisher noch keinen Einsatz.
Welches sind für Sie als Veranstalter die Highlights des Maskenballs?
Sicherlich die Maskenprämierung, bei der wir zwischen Gruppen- und Einzelmaskierungen unterscheiden. Und alle Kinder erhalten ein kleines Geschenk. Was genau, verrate ich noch nicht. Ebenso freue ich mich persönlich auf den Aufmarsch der Guggenmusik.
Welches war das schönste Erlebnis, das Sie an einem Kindermaskenball hatten?
Da ist sicher mal die Freude der vielen Kinder, dabei zu sein. Wenn sie mit Stolz ihr Kostüm präsentieren, geht einem das Herz auf. Ausserdem ist es schön zu sehen, wie sie aktiv werden, wenn die Animationen sie in Schwung bringen.
Wie wird sich der Trend des Kindermaskenballs entwickeln?
Bisher mussten wir noch keine Gedanken darüber verschwenden und sehen diesem Anlass auch zukünftig gerne entgegen. Die Halle war in den letzten drei Jahren mit 350 bis 400 Personen sehr gut besucht. Das gefällt.

