Mönchaltorfer Senf nun auch in Laden erhältlich
Gerade sind Jacqueline und Andreas Wirtz aus den Ferien zurückgekehrt. Dies wird für die beiden Mönchaltorfer für längere Zeit der letzte Urlaub gewesen sein, denn nächste Woche werden sie sich einen Traum erfüllen: die Eröffnung eines Ladenlokals. Vor vier Jahren gründeten sie ihren Mönchaltorfer Senftopf, verkauften auf zahlreichen Märkten und via Webshop ihre Senfprodukte aus eigener Produktion sowie von externen Hersteller.
Mit einer Sorte gestartet, gibt es mittlerweile 28 Sorten aus der eigenen Produktion. Die Sorten reichen heute von Honig-Chili über Feige, Mango-Curry und Knoblauch bis zu Rose oder Lavendel. Im letzten Jahr haben sie rund 1100 Kilogramm Senf verkauft. Dazu kamen Senfgurken, Senfkürbis und wärmende Senfkörnerkissen.
Suche nach Räumlichkeiten
Die Produktion findet dabei von A bis Z in Mönchaltorf statt. Seit geraumer Zeit reichten die Räumlichkeiten für Produktion und Lager allerdings nicht mehr aus. Darum suchten die beiden schon lange nach grösseren Räumlichkeiten – ohne Erfolg.
«Im November auf dem Klemensmärt wurden uns Räume in Mönchaltorf angeboten», sagt Andreas Wirtz. Diese waren optimal auf die Bedürfnisse des jungen Unternehmens zugeschnitten. Mehr noch: Zu den Lager- und Produktionsräumen gehört auch ein kleiner Verkaufsladen. «Das Lädeli ist uns sprichwörtlich zugeflogen», sagt Jacqueline Wirtz freudig.
Steigende Nachfrage
Das Ehepaar wird weiter jedes Wochenende an Märkten weit über die Kantonsgrenzen hinaus teilnehmen. Von Donnerstag bis Samstag wird Jacqueline Wirtz fortan in den neuen Räumlichkeiten an der Mettlenbachstrasse in Mönchaltorf Senf produzieren. «Wir haben an der Türe ein akustisches Signal angebracht», sagt sie. «Somit kann der Laden auch geöffnet sein, wenn ich im Hintergrund mit der Produktion beschäftigt bin.»
Jacqueline und Andreas Wirtz stammen ursprünglich aus der «Senfstadt» Düsseldorf, sind also mit Senf aufgewachsen. «Bei Besuchen in Düsseldorf brachten wir immer für Bekannte Senf mit in die Schweiz», sagt Andreas Wirtz. Da die Nachfrage immer mehr stieg, entschieden sie sich, ihren eigenen Senf herzustellen. Die Senfsaat stammt vornehmlich aus Kanada oder der Ukraine und ist frei von chemischen Pflanzenschutzmitteln. «Wir folgen der Philosophie, unsere Produkte so naturbelassen wie möglich herzustellen», sagt Andreas Wirtz.
Neue Sorte zur Eröffnung
Dass das Geschäft so schnell wachsen würde, damit haben die beiden im Traum nicht gerechnet. «Früher schnitt ich die Etiketten mit dem Skalpell aus», sagt Jacqueline Wirtz. Heute übernimmt diese Aufgabe ein Etikettiersystem – das auch bald in die neuen Produktionsräume umziehen wird. Nächste Woche wird der Verkaufsladen des Mönchaltorfer Senftopf feierlich eröffnet – mit einer speziellen Eröffnungssorte: Safransenf.
