Es war ein Sieg mit Ansage: Bereits im ersten Wahlgang Ende November bekam Bruno Schaerli mit Abstand die meiste Unterstützung der Greifenseer, gestern nun doppelte er nach. Schaerli erhielt 1005 Stimmen und setzte sich damit deutlich vor Thomas Honegger (Grüne) mit 759 Stimmen.
Einen Grund für seinen Sieg sieht Schaerli in seinem Bekanntheitsgrad in der Gemeinde. Sei es durch sein Engagement in der RPK, in der er zusammen mit den anderen Mitgliedern «wohl einen guten Job» gemacht habe. Oder auch wegen seines früheren Mittuns im Fussballklub. Einen
weiteren Grund sieht der Vater zweier Kinder in seinem beruflichen Background – er ist Berater im Bereich Finanzen, Immobilien und Steuern. «Offenbar haben mich die Wahlberechtigen als gute Ergänzung zu den übrigen Mitgliedern im Gemeinderat gesehen.»
Hürde darf nicht hoch sein
Nun ist Schaerli erst einmal froh, dass der Wahlkampf vorbei ist. So langsam habe er seinen Kopf nämlich oft genug in der Gemeindezeitung gesehen, sagt er. Und vor allem den zweiten Wahlgang habe er als «gar lange» empfunden – auch wenn er und die Aktion G den zeitlichen und finanziellen Aufwand bewusst überschaubar gehalten hätten. «Denn ich bin der Meinung, dass die Hürde für die Wahl in ein Gemeindeamt nicht allzu hoch sein darf, sonst haben wir dann bald keine Kandidaten mehr.»
Schaerli feiert seinen Wahlsieg an einem Apéro der Aktion G. Alkoholmässig werde er aber nicht über die Stränge schlagen, hält er fest, «denn heute Abend habe ich noch ein Eishockeyspiel».
