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Vielseitige Musik aus Wintertur: «Andrea Janser & Mr. Lunatic»

«Keep on Lovin» ist das erste Album der Winterthurer Band Andrea Janser & Mr. Lunatic. Die Plattentaufe feiert die vielseitige Gruppe am Samstag, 14. Januar in der Alten Kaserne.

Vielseitige Musik aus Wintertur: «Andrea Janser & Mr. Lunatic»

ünf Männer, eine Frau und ein Badezimmer. Dies waren die Umstände, als das Album «Keep on Lovin» der Winterthurer Gruppe Andrea Janser & Mr. Lunatic entstand. Die sechs Musiker zogen sich für die Aufnahme ihrer CD in ein Tonstudio in den französischen Bergen zurück. Fünf Tage verbrachten sie dort – mit nur einer sanitären Anlage. «Wir kamen alle gut damit klar», sagt Bandleaderin Andrea Janser schmunzelnd. Das Resultat der Aufnahmen präsentiert die Winti-Band mit ihrer Plattentaufe am Samstag, 14. Januar, in der Alten Kaserne in Winterthur. Soul, Swing, Jazz, Rock’n’Roll – in eine Schublade stecken lässt sich die Gruppe nicht.
Die Idee vom gemeinsamen Album
Die Bandmitglieder zusammengebracht hat deren Leaderin Andrea Janser. Sie ist schon mit allen länger befreundet. «Wir anderen sind uns sonst schon auch mal begegnet oder haben zusammen Musik gemacht. Aber wir waren nicht so eng befreundet wie heute», erklärt Pianist Beat Oezmen. Er, Andrea Janser und Roman Bieri machten bereits in der «Generation Jazz Band» zusammen Musik. Diese hat sich mittlerweile aufgelöst. Andrea Janser vermisste es, in einer Band zu singen. Auch hatte sie unzählige neue Songs geschrieben, die geradezu nach Bläsern schrien. Sie fragte ihre alten Bandkollegen Beat Oezmen, Roman Bieri und die anderen drei an, ob sie dabei wären, einen neue Gruppe zu gründen. So entstand aus sechs Musikern Andrea ­Janser & Mr. Lunatic.
Kurz nach der Gründung war klar, dass sie ein Album herausbringen wollen. Aus etwa 20 Eigen­kompositionen der Sängerin wurden zwölf ausgewählt, geprobt und arrangiert. Einige Ideen seien erst während der Aufnahmen entstanden. «Im Berghaus, in dem wir aufgenommen hatten, waren wir sehr abgeschottet. Es gab nicht mal eine Einkaufsmöglichkeit», erinnert sich Beat Oezmen. Diese Nähe habe die Band aber stark zusammengeschweisst.
Songs für jede Altersgruppe
Obwohl die Charakteren der einzelnen Mitglieder sehr unterschiedlich seien, würden sie zusammenpassen. «Wir sind alle schräge Vögel mit noch schrägeren Ideen», beschreibt Roman Bieri, der Posaune spielt. «Daher kommt auch das Wort Lunatic im Bandnamen, was soviel wie verrückt bedeutet», erklärt Mike Ryrie.
Die Band will sich nicht auf einen einzigen Musikstil festlegen. Ihre Musik soll möglichst zeitlos sein. «Wir machen Musik, die uns Freude macht und sich für jede ­Altersgruppe eignet», sagt Andrea Janser. «Wir sind alle gespannt, wie es den Konzertbesuchern gefällt.»

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