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Neues Leben für Bäckerei im Mönchhof

Seit 1. November liegt die Bäckerei im Mönchhof in der Hand der Steiner-Beck AG. Eine Umfrage bei Kunden und Verkaufspersonal zeugt von einer geglückten Übernahme.

Das Team der neuen Steiner-Filiale im Mönchhof: Francesca Decurtins, Franziska Morf, Sandra Haudenschild, Claudia Müller, Regula Kälin und Filialleiterin Miriam Oberholzer (von links). (Bild: Lea Chiapolini)

Neues Leben für Bäckerei im Mönchhof

Drei Jahre lang hing über der Türe des Mönchhof-Becks das Schild Brotchorb, seit 1. November prangt nun der Schriftzug Steiner an dieser Stelle. Nach sechs Wochen unter der Führung der Steiner-Beck AG ist im Laden Ruhe eingekehrt, die Arbeitsabläufe des Verkaufspersonals sind eingespielt.

«Am Anfang ging es ziemlich hektisch zu und her», sagt Francesca Decurtins, verantwortlich für Marketing und Verkauf. «Uns blieb nur ein Tag um den ganzen Laden auf unser Konzept umzurüsten.» Dazu gehörte neben neuen Tischplatten und Beschriftungen auch eine neue Kaffeemaschine.

Aufwertung für Mönchhof

Diese wird im angrenzenden Café besonders geschätzt. «Vorher kam ich nie hierher, der Kaffee schmeckte mir überhaupt nicht», sagt ein älterer Herr, der im Obergeschoss des Mönchhofs wohnt. «Jetzt ist der Kafi sehr gut.» Vorher sei in der Bäckerei und im Café nicht viel los gewesen, jetzt beobachte er ein stetes Kommen und Gehen. «Der Einzug des Steiner-Becks ist definitiv eine Aufwertung für den Mönchhof.»

Am Nebentisch sitzen zwei ältere Damen, die nach eigenen Angaben «das Kuchenangebot testen». Sie seien zum ersten Mal hier im Café. «Wir kennen andere Steiner-Filialen», sagt die Dame aus Gutenswil. «Anders als im Café am Bahnhof Uster ist es hier aber viel heller und freundlicher.» Und ihre Kollegin aus Gossau fügt hinzu: «Es hat mich gefreut zu hören, dass der Laden auch am Sonntag offen ist. Das lässt sich dann gleich mit einem Spaziergang verbinden.»

Umstellung für Verkäuferinnen

Auch die Verkäuferinnen sind mit ihrem neuen Arbeitgeber zufrieden. «Am Anfang war es schon eine Umstellung – neue Kasse, neues Sortiment, neue Preise», sagt Regula Kälin, die schon vorher im Mönchhof gearbeitet hat. Claudia Müller, die vorher in einer Bäckerei in Winterthur arbeitete, ist neu im Team. «Die Arbeit hier im Dorf ist viel angenehmer als in der Stadt», sagt sie. «Die Kunden sind nicht so gestresst.»

Gartenbeiz geplant

Dass die Bäckerei ein anderes Sortiment als ihr Vorgänger anbietet, hat nicht nur Konsequenzen für die Kunden, sondern auch für die Infrastruktur. «Wir haben neue Vitrinen installiert um Platz für das breitere Angebot an Patisserie und Menüsalaten zu schaffen», sagt Francesca Decurtins. Sämtliche Rezepturen hat die Steiner-Beck AG von der Firma Brotchorb übernommen. Noch warte man aber Rückmeldungen von Kunden ab, was die Anpassung des Sortiments angehe. «Einzelne Kunden fragen nach bestimmten Produkten, wie etwa dem Laugengipfeli mit Körnli – dieses scheinen manche zu vermissen.»

Im Frühling wird die Bäckerei noch weiter umgebaut – der Platz sei bereits jetzt knapp. An der Rückseite des Gebäudes soll ein Anbau erstellt werden, der für mehr Fläche sorgt. Weiter werden Teppich und Sitzpolster ersetzt. Während dieses Umbaus soll der Betrieb aber weiterlaufen. In der wärmeren Jahreszeit ist zudem eine Gartenbeiz auf dem Mönchhofplatz geplant.

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