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Eine Weihnachtsstube im Mini-Format

In Neftenbach können Adventsfenster bewundert werden. Auch Marisa und Albert Schärer haben sich beteiligt und beleuchten ihre Kreation am 17. Dezember. Doch statt einem Motiv am Fenster bastelten sie eine Stube in einer Vitrine.

Eine Weihnachtsstube im Mini-Format

Weihnachtslieder, bunte Lichterketten und glitzernde Dekorationen erinnern täglich daran, dass Heilig Abend nicht mehr weit weg ist. Auch Albert und Marisa Schärer aus Neftenbach sind in Weihnachtsstimmung. Überall im Haus finden sich kleine Dekorationen, meist in den Farben Rot oder Weiss. Doch das Highlight der weihnachtlichen Verzierungen befindet sich vor der Haustür: Das Adventsfenster.

Jedes Jahr eine neue Idee

Statt einem klassischen Adventsfenster hat das Ehepaar Schärer eine Adventsvitrine gebastelt. «Wir haben diese mit vielen kleinen Details wie einem Christbaum oder einem Backofen ausgestattet. Sie soll eine Weihnachtsstube repräsentieren», stellt Albert Schärer das Innere der Vitrine vor. Am 17. Dezember bereiten die Rentner den dazugehörigen Apéro für alle Neftenbacher vor. Dazu haben Marisa und Albert Schärer auch Freunde von ausserhalb eingeladen. «So können wir mit all unseren Liebsten Weihnachten feiern und anstossen», erzählt die Neftenbacherin. Sie würden sich freuen, den diesjährigen Besuchern ihre Adventsvitrine zu zeigen. «Jedes Jahr lassen wir uns für das Fenster und den Apéro etwas Neues einfallen», sagt der gelernte Schreiner stolz. Zum achten Mal hat das Ehepaar Schärer ein Adventsfenster gebastelt. «Der Brauch gefällt uns sehr», schwärmen die beiden 65-Jährigen.

Vor 12 Jahren seien sie nach Neftenbach gezogen und wollten sich ins Dorfleben integrieren. «Der Apéro ist eine gute Möglichkeit, neue Gesichter kennenzulernen», erklärt Albert Schärer. Das Datum des Fensters spiele dem Ehepaar Schärer keine grosse Rolle. Wichtig sei nur, dass es ein Freitag oder Samstag sei. Dann bleibe am Folgetag mehr Zeit, um alles aufzuräumen.

Gegenseitige Ergänzung

Anfangs November hat das Ehepaar mit dem Basteln begonnen. Marisa Schärer liebt kreatives Arbeiten. «Die gestalterischen Ideen habe ich, das handwerkliche Geschick mein Mann. Wir ergänzen uns wunderbar.» Obwohl sie mit der Vorweihnachtszeit und den Vorbereitungen für den Apéro einiges zu tun haben, nehmen sie sich Zeit, drei bis vier andere Aussteller zu besuchen. An Heilig Abend würden sie ausserdem durch das ganze Quartier spazieren und sich alle 23 anderen beleuchteten Fenster anschauen. «Es werden immer sehr schöne und ganz unterschiedliche Motive gewählt. Diese wollen wir uns nicht entgehen lassen», erzählen die Neftenbacher voller Vorfreude.

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