Politik

Optimistisch ins zehnte Jahr

Zum zehnten Mal startete am Freitag, 4. November, die Ausstellung «Kunst und Handwerk» in Seen. Leiterin Barbara Seiler Fehr hofft auf Jung und Alt.

Optimistisch ins zehnte Jahr

Alle zwei Jahre findet in Seen die Ausstellung «Kunst und Handwerk» statt. Nun ist es wieder so weit: Vom 4. bis 6. November sind 21 Austeller in der Alten Kanzleihalle vor Ort und präsentieren ihre Kunstwerke. Dieses Jahr feiert die Ausstellung  ein erstes grosses Jubiläum. Sie geht zum zehnten Mal über die Bühne.

«Einige unserer Aussteller arbeiten beruflich als Künstler, für andere ist es ein Hobby. Jedoch haben alle von ihnen ein hohes Niveau, was ihre Werke angeht», erzählt Barbara Seiler Fehr stolz. Seit vier Jahren ist die Seemerin Mitglied im hiesigen Ortsverein. «Ich finde es toll, dass unser Ortsverein Seen eine Ausstellung wie ‹Kunst und Handwerk› ermöglicht», erzählt die zweifache Mutter. Bei der Ausstellung vor zwei Jahren habe sie der damaligen Leiterin Ursula Müller über die Schulter geschaut, um ab diesem Jahr das Amt der Leitung übernehmen zu können.

«Es war mir klar, dass für die erste Ausstellung im neu zusammengesetzten Team einige Neuerungen her mussten. Vor allem, wenn es sich noch um das 10-Jahr-Jubiläum handelt», erklärt Seiler Fehr. Die Ausstellung fällt deshalb dieses Mal etwas grösser aus als in den Jahren zuvor. Nicht nur was die Anzahl der Aussteller angeht, sondern auch die Möglichkeiten, Werke zu präsentieren. «Es wird verschiedene Livevorstellungen geben. Es wird vor Ort geschweisst, gewoben und genäht. Die Besucher sollen in die Welt der verschiedenen Bereiche eintauchen können. Zudem wird ein Aussteller neu auch den Aussenplatz nutzen.» Es sei ihr Ziel, als neue Leiterin frischen Wind in die Ausstellung zu bringen.

Die 43-Jährige hofft deshalb, dass Jung und Alt bei «Kunst und Handwerk» aufeinandertreffen. Trotz vieler ähnlichen Anlässen in Winterthur sei sie optimistisch. «Ich sehe andere Kunstveranstaltungen nicht als Konkurrenz. Jede Austellung hat ihren eigenen Fokus.» Dass in diesem Jahr viele heimische Aussteller dabei seien, freue sie besonders. «So wird ‹Kunst und Handwerk› zum Treffpunkt für Freunde und Familien, wie auch für Neuzuzüger.»

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