Breite Fundamentalkritik an der geplanten Erweiterung und Sanierung der Schulanlage Hellwies war im Vorfeld der Abstimmung nicht zu hören gewesen – das klare Ergebnis ist deshalb keine Überraschung: 2876 Personen stimmten am Sonntag für den Kredit von 14,7 Millionen Franken, 1317 waren dagegen. Das entspricht einer Zweidrittelmehrheit. Die Stimmbeteiligung lag bei 38,21 Prozent.
Das Projekt umfasst einmal eine Aufstockung der Trakte A und C, die Aufbauten sind aus Holz konzipiert und werden mit Aluminiumpaneelen umhüllt. Neben zusätzlichen Schulräumen gibt es eine neue, rund eineinhalb Mal grössere Turnhalle inklusive der dazugehörigen Nebenräume und Nasszellen. Weitere Umbauten im Innenbereich haben gemäss Schulpflege zum Ziel, «ausreichend Raum für individualisierenden, integrativen Unterricht» zu schaffen.
Lärm und Dreck: Schüler ziehen um
Sanierungen sind bei der Gebäudetechnik und im Innenausbau nötig, und es gibt Anpassungen in den Bereichen Brandschutz, Behindertengleichstellung und Erdbebensicherheit.
Der Baubeginn ist für Dezember 2017 vorgesehen. Die Fertigstellung erfolgt voraussichtlich im Frühling 2020. Während der Arbeiten findet der Unterricht im erweiterten Schulhaus In der Höh statt.
