Wachstum gehörte von Anfang zum Fahrplan der Hustech Installations AG aus Gossau, einem der grössten Spezialisten für Elektroinstallationen im Oberland. Schon im Gründungsjahr 1991 sagte der damalige wie heutige Geschäftsleiter Andreas Bühler gegenüber dem ZO, dass er seinen Personalbestand innert einiger Jahre von vier ausgelernten Berufsleuten auf zehn erhöhen wolle.
Damals befand sich der Firmensitz noch in der Rebhaldenstrasse: ein Provisorium, bestehend aus einer Garage und zwei Containern mit Bretterverschlag. Lange blieb man dort nicht: Aus akutem Platzmangel zog die Firma 1995 mit nunmehr elf Berufsleuten und fünf Lehrlingen ins Gossauer Industriegebiet, wo sie bis heute ansässig ist. «Auf diesem Areal konnten wir ein gesundes Wachstum hinbekommen», sagt Bühler. Heute beschäftigt das Unternehmen in Gossau und an seiner Niederlassung in Zürich insgesamt 110 Mitarbeiter, darunter 30 Lehrlinge.
Digitalisierung als Treiber
Dass die Hustech AG zu dieser Grösse anwachsen konnte, verdankt sie nicht zuletzt den grossen Entwicklungsschüben in der Elektro- und Telekommunikations-Branche.
In der zweiten Hälfte der 90er Jahre entwickelte sich die Digitalisierung besonders dynamisch und eröffnete Elektrobetrieben neue Geschäftsfelder. Multimediale Gebäudeautomation zur elektronischen Überwachung und Steuerung von Strom-, Wärme- und Warmwasserverbrauch hielt allmählich Einzug. Parallel dazu differenzierten sich die Berufsbilder aus. Neue Berufe wie der Telematiker entstanden. «Schon 1991 hat sich diese Entwicklung abgezeichnet», so Bühler.

