Motorradfahren erfordert von den Lenkern die volle Aufmerksamkeit. Die Autos, egal, ob rollend oder stehend, sind immer im Auge zu behalten. Schnell einmal haben sie einen übersehen und schneiden dem Töfffahrer den Vortritt ab. Aber der Zweiradlenker muss nicht nur auf die vierrädrigen Vehikel aufpassen. Auch die anderen Biker fordern einem alles ab. Schliesslich gilt es, die Grussregeln einzuhalten.
Verwechslungsgefahr
Das Töffgrüssen ist stark reglementiert und wird von Anfängern zu Recht als kompliziert angesehen. So stellen sich Fragen über Fragen: Wer grüsst wen? Wann wird gegrüsst? Wie wird gegrüsst? Und muss zurückgegrüsst werden? Die Entwicklung auf dem Zweiradmarkt macht die Sache nicht einfacher: Entgegenkommende Roller sind optisch und von der Geschwindigkeit her nicht mehr einfach als solche auszumachen.
Doch wo liegt da das Problem? Ganz einfach – das bekannteste und wichtigste Verbot lautet: Grüsse niemals einen Lenker, der keinen Töff unter seinem Hintern hat. In die Verbotskategorie gehören somit alle Töffli, Vespas oder einfach alles, was weniger als 125 ccm Hubraum oder mehr als eine Spur hat. Wer da etwa fahrlässig Mopeds, Trikes oder Quads oder eben einen Roller grüsst, verliert gemäss allen Biker-Chat-Foren leicht sein Gesicht und jegliche Selbstachtung.
Krasser Fehlgriff

