«Gemeinsame Werte»: Freidenker haben ihr Ziel erreicht
Rund 11 760 Franken wurden gespendet, womit das Ziel von 11 111 Franken leicht übertroffen wurde. «Ganz einfach war es nicht», gibt Marc Wäckerlin, Präsident der Winterthurer Freidenker, zu. Wichtig sei nun, dass es geklappt habe und man aktiv mit der Planung beginnen könne.
Die Freidenker wollen mit ihrer Kampagne die Schweizer Werte verteidigen. Sprüche wie «Nur ich bestimme über meinen Körper» oder «Frauen sind Männern gleichgestellt» sollen künftig auf Plakatwänden in Winterthur zu lesen sein. Welche Sprüche aber konkret umgesetzt werden, «wird nun gemeinsam mit den Spendern erarbeitet», so Wäckerlin. Im Fokus für die Plakatstandorte stehen Schulen, Kirchen und Moscheen.
Nebst den Plakaten bauen die Freidenker derzeit die Internetseite denk-nach.ch aus, wo es Hintergrundinformationen zu den Sprüchen und Kontaktadressen geben wird. Weiter wollen sie Schulen und Jugendvereinen anbieten, bei ihnen eine Diskussion über Werte zu eröffnen, sowie öffentliche Vorträge zum Thema Extremismus organisieren.

