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Dritte Buskante für den Bahnhof Fehraltorf

Seit dem Fahrplanwechsel im Dezember wird der Bahnhof Fehraltorf von drei Buslinien frequentiert. Die Gemeinde lässt die Haltestelle am Bahnhof darum erweitern.

Mit dem Bau der dritten Anlegekante muss der Veloparkplatz verschoben werden. (Bild: Fabio Meier)

Dritte Buskante für den Bahnhof Fehraltorf

Am Bahnhof Fehraltorf ist es eng geworden: Zu den Hauptverkehrszeiten morgens und abends fahren drei Busse den Bahnhof an, seit die Busrouten mit dem Fahrplanwechsel vom Dezember neu organisiert wurden. Der Busbahnhof ist aber nur für zwei Busse konzipiert. Gemäss dem Personenverkehrsgesetz muss die Gemeinde innert nützlicher Frist die Infrastruktur bereitstellen. Der Gemeinderat hat darum beschlossen, eine dritte Anlegekante bauen zu lassen. Diese entsteht anstelle des Veloparkplatzes zwischen Luppmenbach und Bahnhof.

Für die Erweiterung der Haltestelle ist die Gemeinde zuständig – so will es das Gesetz über den öffentlichen Personenverkehr. Der Gemeinderat hat für den Ausbau einen Kredit von 112 800 Franken als gebundene Ausgabe bewilligt. Auch die Nachbargemeinden, die vom Ausbau profitieren, beteiligen sich an den Kosten: Russikon und Weisslingen zahlen gemäss Gemeindeschreiber Marcel Wehrli total rund 90 000 Franken. Beide Gemeinden haben bereits zugesagt.

Abschliessbare Anlage

Mit der Anlegestelle allein ist es noch nicht getan. Der Velounterstand wird verlegt und von 224 auf 300 Plätze erweitert. «Der neue Standort ist nur wenige Meter vom alten entfernt», so Wehrli. Die definitive Bewilligung steht noch aus. «Wir warten noch auf die Zusage des Amts für Abfall, Wasser, Energie und Luft.» Für den neuen Veloparkplatz hat der Gemeinderat 140 000 Franken gesprochen, auch als gebundene Ausgabe.

Gleichzeitig entsteht am Bahnhof eine Unisex-Toilette anstelle der heutigen geschlechtergetrennten Anlage. Und der Gemeinderat lässt dort, wo heute die WC-Anlage steht, eine abschliessbare Veloparkanlage bauen. Eine Umfrage im Ort habe bestätigt, dass die Pendler dies wünschten. Die Anlage, die laut Wehrli 22 Plätze umfasst, wird vollumfänglich von der Gemeinde betrieben und finanziert; die Kosten dafür betragen 129 000 Franken. Für alle drei Projekte verantwortlich ist ein Ingenieurbüro, das auch die Haltestellensanierung vom letzten Jahr geplant und ausgeführt hat. Bereits bei den Belagsarbeiten von letztem Jahr wurde eine mögliche Erweiterung der Haltestelle berücksichtigt

Der Baubeginn ist für Mitte September vorgesehen; die Arbeiten dauern rund zwei Monate. Während der Bauarbeiten ist nur mit kleinen Einschränkungen bezüglich Veloparkierung zu rechnen und die Busse sollen in dieser Zeit normal verkehren.

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