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Politik

Notfallteams des Spitals im Hochleistungstraining

Die Behandlung von Notfallpatienten, deren Leben auf der Kippe steht, ist selbst für Profis immer wieder eine Herausforderung. Um dafür gerüstet zu sein, wurde im Spital Uster am Wochenende ein Training auf eindrückliche Art durchgeführt.

Stöhnen. Und ab und zu, aber eben viel, viel zu wenig atmen. Das ist das Einzige, was der 35-Jährige noch macht. Der Rettungsdienst hat den Fallschirmspringer, der am Bachtel ab­gestürzt ist, soeben ins Spital ­gebracht. Die Erstdiagnose der Retter: ein Schädel-Hirn-Trauma, schwere Verletzungen am Brustkorb und am Becken.

Mehrere Massnahmen parallel

Nun liegt der Mann, dessen Leben an einem seidenen Faden hängt, im Schockraum des Spitals Uster. In jenem Teil der Notfallstation, wo alle lebensgefährlich Verletzten oder Erkrankten hinkommen. Das Team, das den Sportler betreut, gibt ihm sofort Sauerstoff, parallel dazu werden Blutdruck und Herzfrequenz erhoben, und ein Ganzkörper-Check wird durchgeführt. Es zeigt sich, dass die Lunge nicht mehr richtig arbeitet. Eine Chirurgin legt eine Drainage, um die Lunge zu ent­lasten, gleichzeitig bereitet die Anästhesistin alles vor, um dem Mann einen Schlauch in die Luftröhre einzuführen, damit er effektiver beatmet werden kann.

Endlich, nach 19 langen Minuten, verbessert sich die Atmung. Und dann tritt jemand in den Schockraum und sagt laut: «Vielen Dank! Szenario Ende.»

Herausfordernde Bedingungen

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Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

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