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Politik

Marc Sway rockt mit Schulhaussong

Die Projektwoche am Schulhaus Bommern endete mit einer grossen Überraschung. Der Sänger Marc Sway trat auf und schenkte den Kindern einen für sie komponierten Schulhaussong.

Am vergangenen Freitagmorgen erreichte die schulische Projektwoche in Pfaffhausen mit dem Auftritt von Marc Sway ihren Höhepunkt. Über 200 Schülerinnen und Schüler der Unter- und Mittelstufe sangen zum Auftakt des Abschlusstags ihr Schulhauslied. «S isch oises Schuelhuus Bommere... oisi Burg, oises Schloss, oises Riich.» Der Sänger überraschte sein junges Publikum und stieg mit den Kindern in den Song ein. Der in Pfaffhausen wohnhafte Sway hatte das Lied anlässlich der Projektwoche komponiert und war von dessen Darbietung berührt. «Noch nie habe ich eine so schöne Choreographie zu einem meiner Lieder gesehen.»

Schweiz im Mittelpunkt

Die Schule führt alle zwei Jahre eine Projektwoche durch. Dieses Jahr war die Schweiz mit ihrer Kunst und Literatur, ihrer Kulinarik und Brauchtum das Thema. In klassendurchmischten Gruppen führte die Schülerschaft diverse Aktivitäten durch. So wurde beispielsweise Käse degustiert, mit Posthörnern musiziert und Joghurt hergestellt. Selbst Kräftemessen beim traditionellen Schwingen war gefragt. Volksmusik, Fahnenschwingen sowie der «Schellen-Ursli» durften auch nicht fehlen.

Beitrag an die Gemeinde

Die Lehrpersonen zeigten sich zufrieden. «Es war eine gelungene Woche. Die Kinder hatten viel Spass», meinte Susanne Thalmann, Handarbeitslehrerin und Mitorganisatorin des Projekts. Sie war es, die den Musiker um einen Song bat. «Wir wollten wie in den vergangenen Jahren das Thema musikalisch umrahmen. Marc ist Pfaffhauser. Also nahm ich meinen ganzen Mut zusammen und rief ihn an», erzählt sie. Die Anfrage der Schule erreichte Sway in einer arbeitsintensiven Zeit. Trotzdem kam Ablehnen nicht in Frage. «Ich wohne seit über zehn Jahren hier. Meine eigene Tochter geht in diese Schule. Ich fühle mich im Dorf verwurzelt. Dieses Werk sehe ich als meinen persönlichen Beitrag an die Gemeinde.» (Ilaria Morado)
 

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