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Politik

«Früher wurde den Garagisten mehr vertraut»

Am Freitag, 8. April, beginnt die dreitägige Autoschau der vereinigten Fachgaragen Uster. Der Anlass wurde einst gegen die Konkurrenz durch Occasionen des Discounters ins Leben gerufen und hat Waldsterben, Tempolimiten und Gurtpflicht überlebt. Im Gespräch blicken zwei Autoprofis zurück.

Wieso gibts in Uster eigentlich eine Autoschau?

Hans Weber: Das hat begonnen, als in Werrikon vor 30 Jahren der Autodiscount eröffnete und die angestammten Fachgaragen mit Niedrigstpreisen stark unter Druck setzte. Da haben sich einige Garagisten zusammengetan, um darauf zu reagieren. Wir wollten den Leuten aufzeigen, dass der Preis nicht alles ist und Qualität, Service und eine gute Vertrauensbasis ebenso wichtig sind.

Sind die Autos vom Discounter denn so schlecht?

Hans Weber: So generell lässt sich das nicht sagen. In den ­ersten Jahren haben wir immer wieder Occasionen des Discounters repariert, die in einem wirklich schlechten Zustand ­waren. Mittlerweile hat sich das allerdings geändert. Heute kann es sich niemand mehr leisten, Autos mit offensichtlichen ­Mängeln zu verkaufen.

Toni Widmer: Zwischen den Fachgaragen und den Auto-Discountern besteht seit vielen Jahren eine enge Zusammenarbeit, die Aufbereitung und der Service wird in der Regel von den Markenvertretungen erledigt.

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Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

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