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Leserbeiträge

Paul Kläui Bibliothek/Stadtarchiv ins Roth-Gebäude

Mit der verlorenen Abstimmung um den Projektierungskredit der Unteren Farb steht die Zukunft der Paul Kläui Bibliothek und des Stadtarchivs in den Sternen. (Archiv)

Foto: Marie Fredericq

Paul Kläui Bibliothek/Stadtarchiv ins Roth-Gebäude

Leserbrief

Komitee Untere Farb, Hans Temperli, Gusti Hofmann und Paul Stopper

Uster

Das Komitee Untere Farb, welches das Referendum gegen den Projektierungskredit von 1,16 Millionen Franken ergriffen hat, nimmt die Diskussion im Ustermer Gemeinderat vom 21. Oktober über die Zukunft der «Unteren Farb» und der Paul Kläui Bibliothek/Stadt­archiv zur Kenntnis. Der Stadtrat schlägt für die Paul Kläui Bibliothek/Stadtarchiv als ­neuen Standort die Liegenschaften der ehemaligen Käserei Roth in Oberuster vor. Dort könnte gemäss Vorbesprechungen mit dem Besitzer ein Mietvertrag für mindestens die nächsten 20 Jahre abgeschlossen werden.

Obwohl das Komitee Untere Farb einen Einbau der beiden Archive in den ehemaligen ZKB-Gebäuden an der Freiestrasse als ideale Lösung betrachtet, kann es sich eine Zwischennutzung in der Käserei Roth vorstellen und empfiehlt dem Stadtrat, diese Lösung möglichst rasch zu verwirk­lichen.

Der heutige Standort der Paul Kläui Bibliothek unter der Pünt-Turnhalle ist nach wie vor unwürdig für die Geschichtsakten der Stadt Uster. Ein rascher Umzug in die Roth-Liegenschaften wird deshalb unterstützt. Finanziell ist diese Lösung für Uster tragbar.

Gleichzeitig ist das Komitee der Ansicht, dass der Gestaltungsplan aufzuheben sei. Das Grundstück soll der Freihaltezone zugeteilt werden, damit sichergestellt werden kann, dass die Wiesenflächen dauernd grün bleiben. Der Wohnteil ist als solcher zu erhalten und sachgerecht zu renovieren. Mit dem Einbau eines Zwischengeschosses zwischen dem Wohnteil und der Scheune für die sanitären Anlagen können zwei Wohnungen, mit dem Erdgeschoss allenfalls drei, eingerichtet werden. Damit kann das wertvolle und geschützte Inventar der Wohnungen vollumfänglich erhalten werden.

Für die Nutzung der Scheune sollen in einem runden Tisch neue Vorschläge eingebracht und erarbeitet werden.

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Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

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