Oberländer Arzt erhält Palliative-Care-Preis
Ehrung in Zürich
Andreas Weber gilt als Pionier in der Palliativmedizin. Jetzt wurde der Arzt des GZO Spitals Wetzikon für sein Engagement gewürdigt.
Die Vereinigung Palliative Care und Organisationsethik hat am vergangenen Freitagabend im Zürcher Volkshaus den Oberländer Arzt Andreas Weber mit dem Schweizer Palliative-Care-Preis ausgezeichnet. Sie würdigt damit das Engagement Webers in verschiedenen Bereichen der palliativen Pflege.
Der Preis wird alle zwei Jahre an Persönlichkeiten verliehen, die sich in der Schweiz im Bereich der palliativen Versorgung einsetzen. Weber ist unter anderem Präsident des Verbands der spezialisierten Palliative-Care-Teams des Kantons Zürich und Präsident der Andreas Weber Stiftung. Die Stiftung setzt sich mit verschiedenen Projekten für die Förderung und Sicherstellung einer flächendeckenden palliativen Versorgung ein.
Gründer des mobilen Palliative-Care-Teams
Im Oberland hat sich der Arzt des GZO Spitals Wetzikon vor allem mit der Gründung des mobilen Palliative-Care-Teams einen Namen gemacht. «Seit Jahren setzt er sich dafür ein, dass der Patientenwunsch, zu Hause zu sterben, erfüllt werden kann», schreibt die Andreas Weber Stiftung in einer Mitteilung.
Das Palliative-Care-Team des Wetziker Spitals besteht inzwischen aus mehreren Ärzten und Pflegefachpersonen. Sie versorgen unheilbar kranke Menschen im Spital, zu Hause oder in verschiedenen Pflegeheimen im Zürcher Oberland.
Beim GZO Spital ist Andreas Weber seit 2008 als Leiter der Palliativmedizin tätig. 2016 hatte er die nach ihm benannte Stiftung gegründet.