In Robenhausen soll eine Alters-WG mit vier Plätzen entstehen. Claudia Landerer, die seit 1982 in Robenhausen wohnt, hat den baufälligen Hausteil inklusive Garagengebäude an der Dorfstrasse 58 vor rund zwei Jahren gekauft.
«Die Frau, die dort drin wohnte, musste in ein Heim. Das war ganz schlimm für sie», erzählt die Wetziker Hausärztin. «So entstand die Idee einer Alters-WG, in der die Menschen, wenn möglich mit Hilfe von Spitex und Palliativ Care, bis an ihr Lebensende wohnen können.»
Das Projekt soll im historischen Dorfkern von Robenhausen eine bisher für Wetzikon einmalige Verbindung aus begleiteter Alters-Wohngruppe und Generationen-Treffpunkt sein. Ziel ist ein selbsttragender, gemeinnütziger Betrieb, der vom Quartier und Freiwilligen gestützt wird.
Fünfköpfiger Vorstand
Wie Claudia Landerer sagt, bestehe die Gefahr, dass ältere Menschen vereinsamen. «Wir wollen sie in unser buntes Quartierleben integrieren.»

