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Politik

Regenknappheit freut die Bauern

Im März hat es im Vergleich zu anderen Jahren sehr wenig geregnet. Dies hat Auswirkungen auf die Landwirtschaft - im positiven Sinne.

So richtig geregnet hat es seit Wochen nicht mehr. Das spürt vor allem die Landwirtschaft. So beispielweise der Strickhof in Lindau, der unter anderem Landwirte ausbildet. Auf dem Gelände des Betriebes werden auf rund 100 Hektaren unter anderem Raps, Getreide, Mais, Sonnenblumen und Zuckerrüben angebaut.

«Trockenphasen gibt es immer wieder», sagt Martin Bertschi, Leiter Pflanzenbau. «Speziell an dieser ist jedoch, dass es so früh im Jahr derart staubtrocken ist.» In den 12 Jahren, in denen er auf dem Strickhof arbeite, habe er dies noch nie erlebt.

Und das hat Konsequenzen. «Wenn es so trocken ist, keimen die Samen nicht und der Dünger wird vom Boden auch nicht gut aufgenommen.»

Winterfeuchtigkeit im Boden

Doch Bertschi relativiert. Die Trockenheit im Frühjahr sei nicht so schlimm, wie jene im Sommer, wenn wegen der Hitze alle Feuchtigkeit verdampft.

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Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

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