Als die Landschaftsgärtner am frühen Montagmorgen mit ihrem Auto zur Rosskastanie beim Bahnhof Wetzikon rollen, herrscht noch einiges an Verwirrung über die auszuführenden Massnahmen im Fall «Rückschnitt Rosskastanie». Eine kleine Gruppe des Naturschutzvereins Wetzikon-Seegräben ist bereits vor Ort und befürchten eine massive Stutzung oder gar die Fällung des 120 Jahre alten und zwölf Meter hohen Baumes.
Der Rückschnitt und eine allfällig direkte Fällung wurden in einer Medienmitteilung der Stadt Wetzikon am letzten Donnerstag angekündigt. Zu kurzfristig, wie der Naturschutzverein findet.
Kurzfristige Petition gestartet
Über das Adventswochenende organisierte der Verein eine Petition mit, nach eigenen Angaben, rund 300 Unterschriften. Ausserdem stützen zwölf Gemeinderäte die Bedenken und Forderungen des Naturschutzvereines.

