Die neue Wilemer Primarschulgemeindeordnung hat an der Urne keine Mehrheit gefunden. Insgesamt lehnten 67.15 Prozent der Stimmberechtigten die Vorlage ab.
Mit der neuen Gemeindeordnung sollten auch die Grenzen der Primarschulen von Wila und Turbenthal bereinigt werden. Dies verlangt das Gemeindegesetz. Doch dagegen gab es Widerstand.
Denn die beiden Primarschulpflegen haben auf einen Anschlussvertrag verzichtet und lediglich eine erweiterte Übergangslösung präsentiert. Diese sieht vor, dass Kinder aus den vom Gebietswechsel betroffenen Weilern bis Ende Schuljahr 2025/26 weiterhin den Kindergarten und die Primarschule in Wila besuchen könnten.
90 Prozent Nein
Am grössten war die Ablehnung der neuen Gemeindeordnung denn auch in denjenigen Gebieten, die von der Grenzbereinigung betroffen sind. In den Weilern auf der rechten Seite des Steinenbachtals und in Tablat sprachen sich rund 90 Prozent der Stimmberechtigten gegen die Vorlage aus.

