Das Siegerprojekt für den Bau von Alterswohnungen im Luppmenpark in Hittnau trägt den Namen «Boule». Die Jury hat es einstimmig zum Gewinner erkoren. Am Freitagabend wurde es der Bevölkerung in der Turnhalle Hermetsbüel präsentiert. Rund 30 Hittnauer konnte Gemeindepräsidenten Carlo Hächler (FDP) am Anlass begrüssen, um ihnen zusammen mit dem Vorsitzenden der Jury, dem Architekten Antti Rüegg, das Siegerprojekt vorzustellen. Rüegg ist Mitglied der Metron Architektur AG mit Sitz in Brugg.
In der Jury sassen neben Vertretern der Gemeinde auch Architekten und Landschaftsarchitekten. Wenn auf einem Areal wie dem Luppmenpark in der Ecke zwischen Oberdorf- und Dürstelenstrasse gebaut werden soll, ist der Beizug von Landschaftsarchitekten unabdingbar. Es handelt es sich dabei nämlich um eine wertvolle Gartenanlage mit Herrschaftsvilla, Weiher, diversen alten Gebäuden und einer riesigen Kastanie, die beim Bau von Alterswohnungen nicht angetastet werden soll. Einige der Objekte stehen unter Denkmalschutz. Entsprechend anspruchsvoll ist es, auf dem Areal 30 Alterswohnungen zu verwirklichen.
68 Bewerber
Diese Schwierigkeiten wurden dennoch von insgesamt 68 Architekturbüros als Herausforderungen verstanden: So viele reichten im Rahmen des Projektwettbewerbs Konzepte für die Erstellung von Alterswohnungen ein. Dies wiederum führte zu einer beträchtlichen Mehrarbeit der Jury. Mit einem an der Gemeindeversammlung abgesegneten Zusatzkredit von 81'000 Franken wurde das Problem gelöst und die siebenköpfige Jury empfahl acht der 68 Projekte zur Teilnahme am eigentlichen Projektwettbewerb. Sieger dieser abschliessenden Beurteilung ist das Büro Baumberger & Stegmeier Architekten AG aus Zürich.

