Es ist ein anspruchsvolles Projekt, das die Sportzentrum Dürrbach AG – bestehend aus den Trägervereinen Zürcher Turnverband und dem Regionalverband Zürich Tennis (RVZT) – geplant hat. Die Sportanlage Dürrbach, die bis anhin vom Zweckverband Sportanlage Dürrbach auf dem Gelände der Armasuisse betrieben wurde, wird durch ein 48-Millionen-Projekt ersetzt. Das neue Zentrum soll 13 Sporthallen mit Platz für 30 Sportarten beinhalten, sowie diverse Schulungs- und Lagerräume und Gastronomieangebote (wir berichteten).
Die Baubewilligung für das dreistöckige Gebäude mit einer Geschossfläche von 23‘000 Quadratmetern liegt bereits über ein Jahr vor, doch noch immer fehlt das notwendige Geld für den Baustart. Eigentlich hätte die Finanzierung im Frühling 2021 sichergestellt sein und die nächsten Schritte eingeleitet werden sollen. Doch aktuell fehlen immer noch mehrere Millionen Franken.
Für den Verwaltungsratspräsident der Sportzentrum Dürrbach AG Mark Brunner, der auch den RVZT präsidiert, ist klar, dass die Pandemie einen sehr grossen Einfluss auf die Verzögerung hat. «Corona hat uns einen Strich durch die Rechnung gemacht und unseren Zeitplan um mehrere Monate nach hinten verschoben.»
Schwierige Finanzierung
Von den ursprünglich 48 Millionen Franken würden gemäss Brunner noch immer zwischen vier und sechs Millionen Franken fehlen. «Oder rund zwölf Prozent des Gesamtbetrages.» Dies sei gesamthaft gesehen nicht mehr viel, sagt Brunner. «Bekanntlich sind die letzten zehn Prozent immer die Schwierigsten.»

