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Politik

Effretiker Girhalden-Brücke kommt an die Urne

Zum Vorprojekt der Girhalden-Brücke soll die Stimmbevölkerung das letzte Wort haben. FDP, SVP und JLIE haben das Referendum ergriffen.

Mit einer Länge von 170 Metern soll sie dereinst den Osten und Westen Effretikons verbinden: Die Girhalden-Brücke. Derzeit steckt das 3,7-Millionen-Franken-Projekt jedoch noch in den Kinderschuhen. Der Grosse Gemeinderat hat erst kürzlich einen Planungskredit von 250‘000 Franken dafür bewilligt – ein knapper Entscheid, der nun ein politisches Nachspiel hat.

Insgesamt 15 Gemeinderäte der FDP, SVP und JLIE haben gegen den Ratsbeschluss das fakultative Referendum ergriffen. Damit wird zum Vorprojekt-Kredit eine Volksabstimmung nötig. « Wir haben ursprünglich darauf gehofft, dass der Antrag abgelehnt wird, da wir im Grundsatz gegen den Bau dieser Brücke sind » , sagt FDP-Gemeinderat Stefan Eichenberger. Bislang sei der Stadtrat nämlich einen Beweis, dass es diesen Übergang wirklich brauche, schuldig geblieben.

Und wie die Ratsdebatte gezeigt habe, würden gar einige Befürworter die Girhalden-Brücke für ein Luxusprojekt halten, so Eichenberger: « Deshalb sollten wir uns nicht blenden lassen und unser Geld für wichtigere Infrastrukturprojekte sparen. »

Auto-Brücke nötiger?

Das Argument, wonach die Querungsmöglichkeit im Bereich Girhalden bereits im kommunalen Richtplan eingetragen und damit behördenverbindlich ist, sei kein Hinderungsgrund: « Der Richtplan verpflichtet uns nicht zur Annahme dieser Vorlage » , sagt Eichenberger.

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Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

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