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Politik

Auf das Ja soll nun der Frieden folgen

Rund 60 Prozent der Ustermer Stimmberechtigten haben den Projektierungskredit fürs Kulturzentrum auf dem Zeughausareal angenommen. Nach einem hitzigen Abstimmungskampf wollen nun alle wieder in den Dialog treten. Die SVP hat aber immer noch Forderungen.

Uster will sein Kulturzentrum. Das hat das Stimmvolk mit der Abstimmung zum Projektierungskredit zum Kultur- und Begegnungszentrum auf dem Zeughausareal nochmals klargemacht. Mit 59,43 (7860 Stimmen) Prozent haben die Ustermerinnen und Ustermer die 2,3 Millionen Franken angenommen. 40,57 Prozent (5366 Stimmen) waren dagegen.

Der Abstimmungskampf war hart und auf allen Kanälen geführt worden. Die hohe Stimmbeteiligung von 61,08 Prozent zeigt, dass dieser Kampf Früchte getragen hat.

Das dritte « Ja »  zum Projekt

Mit dieser Abstimmung sagen die Ustermer Stimmberechtigten nun schon zum dritten Mal Ja zum Zeughausprojekt. Sie taten dies bereits im September 2009 für den fünf-Phasen-Plan und im Juni 2016 für den Kauf und den Gestaltungsplan des Areals. Eigentlich wäre zum Projektierungskredit gar keine Volksabstimmung geplant gewesen. Doch die SVP ergriff im November –  ein Tag nach Absegnung der Vorlage im Gemeinderat – das Referendum und reichte Mitte Januar die dafür nötigen Unterschriften ein. Die FDP sprang ihr kurz darauf zur Hilfe.

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Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

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