Es ist ein idyllisches Stück Land gleich neben dem Naherholungsgebiet: Von der Wiese neben der katholischen Kirche in Fällanden, hat man im Schatten von Obstbäumen einen schönen Blick auf den nahen Greifensee sowie auf die Berge. Das Landstück ist seit 30 Jahren in Besitz der römisch-katholischen Kirchgemeinde Dübendorf. «Nach dem Bau der Kirche diente es als Reserve für die Erstellung eines Pfarrhauses», sagt Kirchenpflegepräsident Markus Zeier.
Dazu sei jedoch nie Bedarf vorhanden gewesen und da sich das Stück in einer öffentlichen Zone befinde, sei es auch nicht möglich gewesen, darauf ein Renditeobjekt mit Wohnungen zu erstellen, sagt Zeier. «Deshalb tragen wir es seither als Reserve in den Büchern mit.»
«Es macht Sinn, wenn wir so den Bau einer notwendigen und in der Schweiz neuartigen Einrichtung unterstützen können.»
Markus Zeier, Präsident der römisch-katholischen Kirchenpflege Dübendorf
Damit soll aber bald Schluss sein. Denn das Landstück soll mit Zustimmung an der Kirchgemeindeversammlung im November im Baurecht an die Stiftung Kinderhospiz Schweiz abgeben werden. Diese plant darauf das erste stationäre Kinderhospiz der Schweiz – ein Haus für acht bis zehn Kinder und Jugendliche mit lebensverkürzenden Krankheiten. Für Kirchenpräsident Zeier eine optimale Lösung. «Es macht Sinn, wenn wir so den Bau einer notwendigen und in der Schweiz neuartigen Einrichtung unterstützen können.»
Standort muss viele Kriterien erfüllen

