Mitten in Zürich steht der Camper, mit dem Bligg und Marc Sway den ganzen Monat Mai durch die Schweiz reisen. Wie es sich heute gehört, dokumentieren sie die Reise im kurzerhand als «Blay-Mobil» getauften Camper, ausführlich auf Social Media.
Im Dezember haben die beiden Solokünstler ihre Zusammenarbeit als Blay vorgestellt, nun ist das gemeinsame Album «Heimspiel» da. Es sollte der Auftakt werden zu einem ereignisreichen Jahr mit Clubkonzerten, Festivals sowie dem Höhepunkt des temporären Projekts: Dem Konzert im Hallenstadion. Mittlerweile haben sich die Musiker entschieden, die Tournee und den Gig im Hallenstadion wegen Corona auf das Jahr 2022 zu verschieben.
Bligg und Marc Sway, Sie tingeln derzeit mit Ihrem Camper quer durch die Schweiz. Was steckt hinter dieser Idee?
Marc Sway: Wir hatten Sehnsucht nach unseren Fans, sind schon so lange nicht mehr auf der Bühne gestanden. 2018 spielten wir noch auf Openair-Bühnen vor Tausenden Zuschauern. Nun sagten wir uns: Wir müssen einen Weg finden, um zu den Leuten zu kommen. Also haben wir den Camper gekauft und sind seither kreuz und quer in der Schweiz unterwegs.
Heute erscheint das Blay-Album «Heimspiel». Dafür haben Sie sich drei Monate im Studio eingeschlossen. Nun die gemeinsame Reise im engen Camper. Gehen Sie sich noch nicht auf den Geist?
Bligg: (lacht) Lustig, jeder Journalist fragt uns das. Ihr wollt einfach Drama, nicht wahr? Nein, Spass beiseite. Wir sind beide Familienväter und Leader einer eigenen Band. Daher sind wir es uns gewöhnt, Kompromisse einzugehen und wissen, was es heisst, einen gemeinsamen Nenner zu finden. Das hilft natürlich. Wir wussten schon vor der Albumproduktion, wo unsere Stärken und Schwächen liegen. Und wo allenfalls Reizpunkte vorhanden sein könnten.

