Oberländer Impfzentren sollen in zwei Wochen den Betrieb aufnehmen
Ab nächsten Montag können sich impfwillige Personen ab 65 Jahren auf www.zh.ch/coronaimpfung für die Corona-Impfung registrieren, wie die Gesundheitsdirektion des Kantons Zürich mitteilte. Bei der Registrierung müssen Interessierte medizinische Fragen beantworten und persönliche Daten erfassen.
Anders als Personen ab 75 können Personen ab 65 vorerst noch keinen Termin buchen. Die Buchung erfolgt in einem zweiten Schritt, sobald ein Grossteil der über 75-Jährigen geimpft ist. Dies dürfte voraussichtlich noch im April der Fall sein. Personen unter 65 brauchen noch etwas mehr Geduld. Nach jetzigem Stand kann die breite Bevölkerung ab Mai einen Impftermin buchen.
Einrichtungsarbeiten in Wetzikon auf Kurs
Im Zürcher Oberland werden in den Impfzentren Uster und Wetzikon ab dem 7. April Impfungen durchgeführt. Das Impfzentrum in Wetzikon befindet sich bei der Kunsteisbahn in Wetzikon. Wie die Stadt Wetzikon in einer Medienmitteilung vom Dienstag mitteilt, haben die Einrichtungsarbeiten des Wetziker Covid-19-Impfzentrums diese Woche begonnen. Sie seien trotz sportlichem Zeitplan auf Kurs.
Ab dem Impfstart werden in Wetzikon vier Impfstrassen mit je vier Impfkabinen zur Verfügung stehen. Wie es in der Medienmitteilung heisst, werden bei voller Auslastung täglich rund 70 Mitarbeitende im Einsatz sein.
Impzentrum Uster informiert Ende Monat
Das Impfzentrum Uster hat ebenfalls bereits mit der Einrichtung der Dreifachturnhalle auf dem Buchholzareal begonnen. Auf Facebook schreibt das Spital Uster: «Mit Hochdruck arbeitet ein fünfköpfiges Bau-Team gerade am Aufbau des Impfzentrums.» Die Temporärhalle auf dem Sportareal verfüge bereits über einen neuen Bodenbelag und neue Aussenwände.
Für die Orientierung hingen schon einige Hinweisschilder von der Decke. Als nächstes steht der Bau der Empfangsdesks, der Impfkabinen und der Wartezonen an. Konkretere Informationen folgen am 31. März an einer Medienkonferenz vor Ort.
Impfungen beim Hausarzt bei Risikopatienten
Die Gesundheitsdirektion des Kantons empfiehlt Personen mit Vorerkrankungen, sich bei ihren Hausärzten impfen zu lassen. Ende März/Anfang April erhalten weitere 500 Hausarztpraxen ein Kontingent von 100 Impfdosen. Wollen sich Hochrisikopatienten in einem Impfzentrum impfen lassen, müssen ein Attest ihres behandelnden Arztes mitbringen.
Bislang wurden im Kanton 196’953 Impfungen durchgeführt, davon 77’619 Zweitimpfungen. In den Alters- und Pflegeheimen werden in dieser Woche die Zweitimpfungen abgeschlossen. (fgr)

