Der erste tägliche historische Busbetrieb der Schweiz sei ein Erfolg gewesen. Das schreibt der Dampfbahn-Verein Zürcher Oberland (DVZO) in einer Mitteilung. Sechs Wochen lang fuhren im vergangenen Herbst täglich historische Busse zwischen den Bahnhöfen Wetzikon, Hinwil, Bäretswil, Gibswil, Fischenthal, Steg und Bauma. Dazwischen hielten sie bei mehreren Ausflugszielen, zum Beispiel im Ghöch und der Hulftegg.
Keinen Gewinn gemacht
Diese Busse haben insgesamt knapp 900 Fahrgäste befördert, heisst es in der Mitteilung weiter. Der Verein habe zwar mit etwa 1000 Personen gerechnet, sagt Christian Schlatter, Marketingleiter des DVZO, auf Anfrage. Trotzdem sei man zufrieden: «Ohne Corona wären wir dieser Zahl wohl näher gekommen.»
Zum finanziellen Ergebnis kann Schlatter zwar keine genauen Zahlen liefern. Klar ist aber: «Wir haben keinen Gewinn gemacht mit dem Angebot.» Denn üblicherweise brauche es einen Moment, bis ein solches Angebot selbsttragend werde.
«Wenn die Dampfbahn fuhr, hatten wir im Regelfall deutlich mehr Fahrgäste auf den Bussen.»
Christian Schlatter, Marketingleiter DVZO

