Die Corona-Krise belastet die Fehraltorfer Finanzen schwer. Für 2021 rechnet die Gemeinde mit einem Rückgang der Gemeindesteuern. Und dennoch weist das Budget sogar einen kleinen Gewinn von 57'800 Franken aus. Wer nun aber annimmt, dass die Gemeindefinanzen stabil sind, der irrt sich. Um dieses Ergebnis erzielen zu können, muss die Gemeinde den Gürtel enger schnallen.
Die Entwicklung der Steuereinnahmen hängt stark davon ab, wie sich die Wirtschaftslage generell präsentiert. Mit rund 30 Prozent machen in Fehraltorf die Erträge aus den Unternehmenssteuern einen wesentlichen Anteil aus. Gesamthaft budgetiert die Gemeinde für 2021 mit einem Ertrag von 46,72 Millionen und einem Aufwand von 46,66 Millionen Franken.
Verzicht auf Weisungsbüchlein
Für das laufende Jahr rechnet Fehraltorf wegen der Corona-Krise mit einem Aufwandüberschuss von über 2 Millionen Franken und Steuerausfällen von zirka 6,5 Prozent. Die Gemeinde hat sich das Ziel gesetzt, dass Aufwand und Ertrag über den Zeitraum von 8 Jahren im Gleichgewicht sein müssen. Dieses Ziel wird die Gemeinde dieses Jahr verpassen, wie der Gemeinderat festhält. Auch der Kanton kann sein gesetzlich vorgeschriebenes Haushaltsziel nicht erreichen.
«Solche Einsparungen tun weh.»
Anton Muff (DGF), Gemeindepräsident und Finanzvorstand

