Schweizweit rüsten die Telekommunikationsunternehmen gegenwärtig ihre Antennen mit 5G-Technologie auf. Vorhaben dazu laufen auch in mehreren Tösstaler Gemeinden. Zum Beispiel plant die Sunrise an der Neschwilerstrasse in Rikon eine bereits bestehende Antenne künftig mit 5G auszustatten. Fest steht jedoch bereits jetzt: Dem Bau könnte noch ein längerer juristischer Kampf vorausgehen.
Viele Unklarheiten
Denn dagegen formiert sich Widerstand. Eine Gruppe besorgter Bürger möchte den Ausbau der Antenne verhindern. Federführend ist der Naturheilpraktiker David Rommel aus Zell. Er sieht in 5G eine grosse Gefahr, die es zu bekämpfen gilt. «Es ist wissenschaftlich nachgewiesen, dass die elektromagnetische Strahlung krebserregend ist», sagt Rommel. Dies gelte nicht nur für 5G, sondern auch für die Wellenlängen älterer Mobilfunkstandards.
Rommel bezieht sich auf einen Bericht des Bundesamts für Umwelt (BAFU). Dieser bestätige, dass bereits mit den bisherigen Standards eine Beeinflussung der Hirnströme nachgewiesen werden könne. Weiter bestehen nach wie vor Unklarheiten bezüglich der Auswirkungen auf die Erbinformationen, die Spermienqualität sowie auch hinsichtlich des programmierten Zelltodes.
«Wenn die international empfohlenen Grenzwerte eingehalten werden, sind keine gesundheitlichen Risiken zu erwarten.»
Rolf Ziebold, Mediensprecher Sunrise

