Dani Gassmann hinkt. Einen Mann wie ihn, mit der körperlichen Konstituion eines Athleten, beeindruckt das wenig. «Sprunggelenk angerissen», winkt er ab. « Ich bin im Training blöd aufgetreten, das passiert eben, wenn man viel Sport treibt.»
Der 33-Jährige ist unter den letzten 13 Finalisten für den «Swiss Men's Award» (siehe Box). Bei den Wahlen habe er sich angemeldet, weil er von Jurymitglied Tobias Rentsch angefragt worden sei. «Mir gefällt, dass es nicht nur ums Aussehen, sondern um den Charakter geht.»
«Ich putzte Fenster, trug Pakete aus, war abends als Türsteher tätig.»
Aufgewachsen ist Dani Gassman in Grindelwald. «Das Talent zum Skifahren wurde mir sozusagen in die Wiege gelegt.» Er war sogar im schweizerischen Skikader, hörte mit 16 Jahren aber auf. «Ich musste mich entscheiden, ob ich den Skisport weiterverfolge oder eine Lehre mache, erzählt er. «Da meiner alleinerziehenden Mutter die finanziellen Mittel fehlten, um in eine Ski-Karriere zu investieren, war die Entscheidung klar.»
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