Nicht alles dreht sich im Spital Uster in diesen Tagen ums Coronavirus: Seit Kurzem besteht offenbar grünes Licht für die erste Etappe des geplanten Jahrhundertumbaus. Dies hat die Medienstelle des Spitals am Dienstag mit Verweis auf die seit einigen Tagen vorliegende Bewilligung und Freigabe mitgeteilt.
Den 349 Millionen Franken teuren Um- und Erweiterungsbau des Spitals hatte die Stimmbevölkerung in sämtlichen Zweckverbandsgemeinden im November 2016 gutgeheissen. Er hätte eigentlich 2023 fertiggestellt sein sollen, aufgrund zahlreicher Rekurse verzögerte sich der Baubeginn aber um mehrere Jahre.
Die Baubewilligung und die Baufreigabe nehmen die Spitalverantwortlichen nun «mit Freude zur Kenntnis», wie es in einer Medienmitteilung heisst.
Park auf Parkhaus
Das Projekt sieht unter anderem neue Operationssäle und rund 200 zusätzliche Betten vor. In einer ersten Etappe wird nun aber erst in zwei Phasen ein Parkhaus mit 400 Parkplätzen und fünf Ladestationen für Elektroautos errichtet. Ausserdem ist an der Feldhofstrasse ein Gebäude für den Rettungsdienst sowie die neue Energiezentrale des Wärmeverbunds Uster Nord geplant.

