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Politik

Bubiker laufen Sturm wegen «Wolfhauser Bähnli»​​​​​​​

Der Bubiker Gemeinderat will ein Stück des Stammgleises zwischen Bubikon und Wolfhausen zum Verkauf freigegeben. Die Bewohner bedauern diesen Beschluss - und kritisieren die Kommunikation der Exekutive.

Eigentlich will er nur mit einem alten Geschäft aufräumen. Doch der Bubiker Gemeinderat öffnet damit die Büchse der Pandora. Gegenstand der emotionalen Angelegenheit ist das Stammgleis der ehemaligen Uerikon-Bauma-Bahn (UeBB) zwischen Bubikon und Wolfhausen, das einst als Anschlussgleis für den Gütertransport diente (siehe Box). Seit 2014 ist es abgesehen von Plauschfahrten nicht mehr in Betrieb.

In einer amtlichen Publikation hat die Exekutive nun publik gemacht, dass sie den « dauernden Fortbestand »  dieses aufgehobenen Industriegleises nicht « als öffentliche Aufgabe betrachtet » . Fünf Grundstücke in Wolfhausen, über die sich das Gleis erstreckt, werden daher vom Verwaltungsvermögen ins Finanzvermögen « umgewidmet » und können somit an Dritte veräussert werden.

Enttäuschung in der Bevölkerung

Gemeindeschreiber Stefan Mettler sagt, damit hole der Gemeinderat etwas längst Überfälliges nach. Rechtlich gesehen handle es sich bereits seit fünf Jahren nicht mehr um ein Stammgleis, sondern nur noch um ein Stück Gleis. « Es hat seine rechtliche Daseinsberechtigung verloren. » 

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Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

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