Sie ist so etwas wie die Olympischen Spiele für Gemeindeangestellte. Die Verwaltungstrophy, an der sich Verwaltungsfachleute und Behördenmitglieder aus verschiedenen Gemeinden jedes Jahr sportlich messen. Im Juni feierte der Anlass sein zehnjähriges Bestehen – mit grosser Party und Platzkonzert von Popsänger Baschi.
Die Meldung des Organisationskomitees einige Wochen später liess aufhorchen. «Wir brauchen nach 10 Jahren und 21 organisierten Events eine Pause und machen deshalb im Jahr 2020 ein Sabbatical», liess das OK auf der Veranstaltungswebsite verlauten.
Sorgenkind Langlauf
Mittlerweile steht fest: Ab 2021 wird es mit dem Anlass weitergehen, wenn auch nicht im gleichen Rahmen. «Wir wollen etwas Neues auf die Beine stellen», sagt Mitveranstalter David Ammann. Der langjährige Gemeindeschreiber von Dürnten und spätere Stadtschreiber von Dübendorf ist einer der Gründerväter der Verwaltungstrophy, die sich 2010 zum gleichnamigen Verein zusammentaten. Den Verein der Zürcher Gemeindeschreiber und Verwaltungsfachleute konnten die Organisatoren in der Folge für ein Patronat gewinnen. Dieser habe die Organisatoren ermuntert, weiterzumachen. « Das hat uns natürlich stark motiviert » , sagt Ammann.
Die Belastung für das OK sei im Verlaufe der Jahre grösser geworden. Nachdem sich der Anlass etabliert hatte, entschied man, zusätzlich ein Beachvolleyball-Turnier und im Winter einen Langlaufcup auszutragen. Letzterer sei aber schon von Beginn weg das Sorgenkind gewesen. Nur zwei Mal hatte es genügend Schnee, damit in der Panoramaloipe in Wald gegeneinander gelaufen werden konnte. Die Winter-Edition wurde daher wieder abgeschafft.

