Vor über fünf Jahren bewilligte die Gemeindeversammlung den Verkauf des gemeindeeigenen Baulandes im Ghöngg an der Schalchenstrasse. Die ersten Verkaufsbemühungen scheiterten. Doch nun ist es der Gemeinde Wila gelungen, ein rund 9000 Quadratmeter grosses Stück ihres Baulands für 4,15 Millionen Franken zu verkaufen, wie aus einer Mitteilung hervorgeht.
Gekauft hat das Land die Handwerkergemeinschaft Talblick. Dabei handelt es sich um einen Zusammenschluss regionaler Firmen respektive Firmeninhaber (siehe Box). «Die Baulandflächen werden unter den Miteigentümern aufgeteilt.», sagt Elias Furrer, Architekt und Sprecher der Käuferschaft und ergänzt: «Es ist geplant verschiedene Wohnbauten für Miete und Eigentum zu erstellen.» Das Bauland soll bis spätestens 2031 in drei Etappen überbaut werden. Das verkaufte Areal bietet Platz für 30 bis 40 zweigeschossige Wohneinheiten mit einem Attikageschoss.
Eine lokale Lösung gefunden
Für Gemeindepräsident Hans-Peter Meier war entscheidend, bei diesem Landhandel möglichst eine «lokale Lösung» zu finden: «Uns war es wichtig, dass dieses Bauland nicht an einen Investor geht, der das Areal möglichst rasch überbaut und damit unsere Gemeindeinfrastruktur überlastet.» Die Gemeinde habe deshalb vorgegeben, dass das Areal etappenweise überbaut werden solle, so Meier.
Ebenso hat die Gemeinde vorgeschrieben, dass die Bebauung mit Unternehmungen aus der Region erfolgen soll. Dies, damit die Wertschöpfung im Tösstal bleibt. Elias Furrer bestätigt, dass bei der Überbauung ausschliesslich Firmen aus der Region einbezogen werden.

