Das Wichtigste in Kürze
- Bergführerin Ariane Stäubli aus Tann wird im Buch von Daniela Schwegler porträtiert
- Als erste Frau im Land hat sie die Gebirgsspezialisten-Rekrutenschule absolviert
- Geklettert ist sie schon als Kind. Ihre Mutter hatte «Nerven wie Drahtseile»
Sie begleiten ihre Kunden auf verschiedenen Routen und Wegen durch die Berge, über Felsgrate, Gletscher oder auf Tiefschnee-Skiabfahrten. Die typischen Bergführer in der Schweiz sind, weil immer weniger von ihnen ausgebildet werden, eher 50 als 30 Jahre alt. Und sie sind Männer.
Bis zu Beginn der 1980er Jahre verweigerte der Bergführerverband Frauen die Ausbildung. Bis heute sind sie darum rar in dem Beruf: Auf 1300 Bergführer kommen in den Schweizer Alpen nur knapp 40 Frauen. Zwölf von letzteren hat die Walderin Daniela Schwegler für ihr neues Buch «Himmelwärts» begleitet und porträtiert, darunter auch Ariane Stäubli aus Tann. Vor einem Jahr hat die 33-Jährige die Ausbildung zur Bergführerin abgeschlossen. Dass sie zusammen mit Pionierinnen wie Nicole Niquille, die 1986 als erste Frau in der Schweiz das Bergführerdiplom erhielt, im noch druckfrischen Buch vorkommt, macht sie « schon ein bisschen stolz » .

