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Politik

«Viele lassen ihre Katzen gar nicht mehr aus dem Haus»​​​​​​​

Innert kurzer Zeit sind offenbar mehrere Katzen in Effretikon Opfer von Giftködern geworden. Besitzer sind schockiert. 

Michel Erdin versteht die Welt nicht mehr. Vor einigen Tagen ist sein Kater Eros torkelnd nach Hause gekommen. Immer wieder sei das Tier – eine englische Perserkatze – zur Seite gekippt, berichtet sein Besitzer. Sofort hat der Effretiker den Tierarzt konsultiert. Erste Diagnose: Verdacht auf Vergiftung. Konkret geht der Veterinärmediziner von Rattengift aus. «So etwas habe ich noch nie erlebt», sagt Erdin, der bereits seit 15 Jahren Katzen hält.

Es scheint als wäre «Eros» kein Einzelfall. Der Tierarzt habe ihm von mehreren Fällen berichtet, bei denen Katzen mutmasslich vergiftet worden seien, so Erdin. Er vermutet, dass auch sein Kater Opfer eines Giftköders wurde.

Plakate zur Warnung

Der Effretiker hat darum auf der Stadtpolizei Anzeige gegen unbekannt eingereicht. Zusätzlich hat er an der Quellenstrasse in der Nähe der Schulanlage Watt Plakate aufgehängt, um Katzen- und auch Hundehalter vor gefährlichen Ködern zu warnen. Zusätzlich hat er auf Facebook Warnhinweise gepostet. Erdin weiss: «Viele hier lassen ihre Katzen gar nicht mehr aus dem Haus.» Er tippt auf einen Katzen-Hasser, der Köder verteilt hat. «Da muss einer gewaltige eigene Probleme haben, wenn man so etwas macht.»

 

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Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

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